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out of the boxEarcandyvon Christian Perle |
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Der MP3-Spieler XMMS (http://www.xmms.org/) ist unter Linux wohl mittlerweile die beliebteste Software dieser Art geworden. Das liegt nicht zuletzt an der Möglichkeit, seinen Funktionsumfang durch Plugins zu erweitern. Ein kleines, aber feines Plugin ist Crossfade von Peter Eisenlohr. Damit ist XMMS in der Lage, Titel ineinander überzublenden und unterbrechungsfrei abzuspielen.
Bevor wir uns das eigentliche Plugin von http://www.netcologne.de/~nc-eisenlpe2/xmms-crossfade/ (bzw. aus dem Verzeichnis LinuxUser/ootb/ der Heft-CD) holen, müssen wir sicher stellen, dass folgende Pakete installiert sind:
Da Crossfade nur im Quelltext vorliegt, geht es zunächst ans Kompilieren. Das ist dank des configure-Skripts keine aufwändige Sache:
tar xzf xmms-crossfade-0.1.1.tar.gz cd xmms-crossfade-0.1.1 ./configure
./configure --libdir=/usr/lib/xmms/OutputNach erfolgreichem configure-Lauf geht es weiter:
make su (root-Passwort eingeben) make install ; exit
Der Abschnitt Buffer legt mit Mixing buffer size die Größe des Puffers fest, in dem das Plugin die Titel überlappend zusammen mischt. Mit zweieinhalb Sekunden steht hier bereits eine sinnvolle Voreinstellung. Außerdem kann man den Arbeitsmodus von Crossfade auf Gap Killer umstellen, falls XMMS aufeinander folgende Titel ohne Überblenden und ohne hörbare Lücke spielen soll (Abbildung 3).
Kommende Versionen des Plugins sollen noch ein paar kleine Schönheitsfehler ausbügeln. So fehlt bis jetzt die Möglichkeit, den Sound über esd auszugeben. Auch gibt es gelegentlich Probleme mit anderen Effekt-Plugins. Als Fazit lässt sich dennoch sagen: Dieses Plugin steigert den Hörgenuss! (pju)
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