![]() |
|
||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||
|
||
|
TFT Monitor bei
Mercateo kaufen.
Neues Netbook? Ein Preisvergleich lohnt sich. Bei uns finden sie Notebooks, PDAs und Drucker mit Testberichten und Tipps. Diamant Buchhaltungssoftware – transparent und detailliert auch für die Konzernbuchhaltung. Günstige Shareware Programme als direkte Downloads im Software Portal. Bis zu 70% sparen durch Preisvergleich. |
||
|
Emulatoren unter Linux - Teil 4Zeitreisevon Tim Schürmann |
![]() |
Jack Tramiel wird in Polen geboren und kommt als Jude während des zweiten Weltkriegs in ein Konzentrationslager. Er überlebt die Zeit und wandert nach dem Ende des Krieges nach Amerika aus. Dort tritt er zunächst der US-Armee bei, fünf Jahre später zieht es ihn aber schon weiter nach Kanada. Er gründet die Firma Commodore, die Schreibmaschinen und Büromöbel herstellt. Beim Börsengang 1962 wird das Unternehmen in Commodore Business Machines, kurz CBM, umgetauft. Mittlerweile hat man sich dort auf die Produktion von Rechenmaschinen spezialisiert. Die ersten elektronischen Taschenrechner laufen 1969 vom Band. Durch die wachsende Konkurrenz in Form von Texas Instruments unter Druck gesetzt, entschließt sich Commodore 1976, in den Computermarkt einzusteigen. Das erste Produkt trägt den Namen Commodore PET (für Personal Electric Transactor) und erscheint 1977 etwa zeitgleich mit dem Apple II. Zwar werden vom PET verschiedene Varianten und Modelle hergestellt, aufgrund einiger Mängel und dem überlegenen Apple II kommen die Verkaufszahlen aber nicht richtig in Fahrt. Auch die nachfolgende CBM-Serie ist nur mäßig erfolgreich. Den Durchbruch auf dem Heim-Computer-Markt schafft Commodore 1981 schließlich mit dem VIC20, in Deutschland besser bekannt als VC20. Wie fast alle Heim-Computer, bestand auch der VC20 aus einer Alles-in-einem-Platine, die zusammen mit einer Tastatur in ein Brotkasten-ähnliches Gehäuse geschraubt wurde. Als Betriebssystem wird zeittypisch auf die fest eingebaute Programmiersprache BASIC gesetzt. Ein herkömmliches Fernsehgerät dient dem Benutzer als Monitorersatz. Aufgrund seines niedrigen Preises, geht der kleine Computer bis 1985 ca. 500.000 Mal über die Ladentheke.
| Kurioses und Interessantes |
|
|
1982 stellt Commodore auf der Consumer Electronics Show (CES) einen Nachfolger des VC20 unter dem Namen Commodore 64 vor. Im bis auf die Farbe nicht veränderten Gehäuse arbeitet jetzt ein 6510 Prozessor, unterstützt durch 64 KB Hauptspeicher, bessere Grafik und eine für damalige Verhältnisse konkurrenzlose Soundausgabe. Der kleine Rechner schlägt ein wie eine Bombe. Bereits zwei Jahre nach Markteinführung kann der Hersteller 4 Millionen verkaufte Stück melden. Bis zu seinem Ende werden mehr als 30 Millionen Geräte über die Ladentische gehen. Mit dieser Zahl steht der C64 als meistverkaufter Heim-Computer der Welt im Guinness-Buch der Rekorde.
Dank seiner zahlreichen Schnittstellen auf der Rückseite ist der C64 schnell ein beliebtes Bastlerobjekt: Für kaum einen anderen Computer erscheinen derart viele Zusatzplatinen, Einsteckmodule und andere abenteuerliche Konstruktionen.
Bis 1988 wird der C64 mehrfach überarbeitet. Primär aus Kostengründen wird dabei die Platine im Inneren immer weiter verkleinert und die Anzahl der elektronischen Bauteile verringert. Kurzzeitig erhält der C64 von 1986 bis 1987 ein flaches Gehäuse (Typ C64C, auch als C64-II bekannt). Vermutlich wegen der Proteste vieler Bastler bekommt er aber sein altes Brotkastengehäuse zurück (C64G). Ab dem C64C liegt der Packung standardmäßig ein Programm namens GEOS auf Diskette bei. Das "Graphical Environment Operating System" stellt erstmals eine bis dato nicht bekannte grafische Benutzeroberfläche bereit. Das "alternative Betriebssystem" wird schnell beliebt. Es existieren sogar heute noch mehrere GEOS-User-Clubs [8].
Auf der Erfolgswelle plant Commodore 1984 weitere Heim-Computer, die zwar weniger leistungsfähig, dafür aber billiger sind. Heraus kommen der Plus 4, der C116 und der C16. Aufgrund der mangelnden Kompatibilität zum C64 floppen aber alle drei Modelle. Ebenfalls nicht besonders erfolgreich ist der 1985 erscheinende C128.
Mit diesem Gerät will Commodore die Büros erobern und dort den Apple II und die Ur-PCs von IBM verdrängen. Dazu wird der C128 so gebaut, dass er gleich drei verschiedene Computer in sich vereint: Liegt nach dem Einschalten keine Diskette mit dem Betriebssystem CP/M im Laufwerk, so wechselt er in einen eigenen C128-Modus, bei dem eine wesentlich verbesserte Variante des C64-BASIC zum Einsatz kommt. Böse Zungen behaupten, dass der hier am häufigsten verwendete Befehl GO64 lautet. Mit ihm gelangt man in den C64-Modus, der zum Original (fast) vollständig kompatibel ist. Der C128 erscheint im Laufe der Zeit in drei Varianten: einem C64-II ähnlichen, flachen Gehäuse, einem Desktop-Gehäuse (C128D) aus Plastik, sowie einem aus Blech (C128DB).
Um einen der im Folgenden beschriebenen Emulatoren in Betrieb zu nehmen, benötigen Sie eine Kopie des Betriebssystems. Beim C64 befindet es sich aufgeteilt in drei ROM-Bausteinen auf der Hauptplatine: das BASIC selbst, der Betriebsystemkern (der "Kernal") und der Zeichensatz. Alle drei Computerchips können mit einem (BASIC-) Programm ausgelesen und in einer Datei, einem so genannten ROM-Image gespeichert werden. Bei den anderen Rechnern sind analoge Maßnahmen notwendig (beim C128 ist z. B. alles doppelt vorhanden). Wer sich die Arbeit ersparen möchte, sollte auf den Emulator VICE zurück greifen - er bringt alle benötigten Dateien gleich mit.
Bei den Commodore-Computern gibt es aber noch eine weitere Besonderheit, die im Zusammenhang mit den Emulatoren zu einem Problem wird. Die Rede ist von den Speichermedien, insbesondere von den Diskettenlaufwerken.
Nachdem der C64 veröffentlicht wurde, bot Commodore zur Datenspeicherung zunächst ein Kassettenlaufwerk an. Auf handelsüblichen Audiokassetten konnten mit der Datasette die eigenen Daten und Programme archiviert werden. Das Laufwerk wird über eine proprietäre Buchse mit dem C64 verbunden. Aber auch die auf 5,25-Zoll-Disketten ausgelegte Diskettenstation 1541 macht alles irgendwie anders: Sie speichert die Daten in einem eigenen Format, arbeitet langsamer als so manches Kassettenlaufwerk, und die Steuerungseinheit enthält einen fast vollständigen Computer nebst Prozessor und eigenem Betriebssystem. Im Laufe der Zeit wurde das Diskettenlaufwerk überarbeitet und dabei hauptsächlich verkleinert (Abbildung 5).
Die genannten Mängel blieben aber auch weiterhin bestehen. Für den C128 entwarf Commodore ein spezielles Laufwerk namens 1571, das auch doppelseitige CP/M-Disketten lesen und beschreiben konnte.
Alle genannten Eigenheiten machen es den Programmierern von Emulatoren nicht gerade leichter. Das Problem mit dem krummen Diskettenformat umgeht man mit einer recht trivialen Lösung: Mit einem speziellen Kabel verbindet man die Diskettenstation mit dem PC [9]. Dort liest ein MS-DOS Programm, wie z. B. der StarCommander [10], den Inhalt der Disketten Bit für Bit aus und speichert ihn in ein Disk-Image. Das Standardformat für diese Dateien trägt die Endung .D64. Für Linux existiert sogar ein spezielles Kabel nebst Treibern, so dass man auch vom freien Betriebssystem aus auf die alten Disketten zugreifen kann [11]. Allerdings ist die Installation etwas komplizierter und sollte daher nur von Linux-Profis in Angriff genommen werden. Kassetten werden für gewöhnlich auf dem C64 ausgelesen, auf Diskette gespeichert und dann auf den PC übertragen.
Unter Linux existieren mehrere Emulatoren für den C64. Eine schon fast eierlegende Wollmilchsau ist VICE, der Versatile Commodore Emulator [1]. Er unterstützt nicht nur eine Menge Peripheriegeräte, er emuliert auch gleich noch die Computermodelle PET, VC20, Plus/4 und den C128. Für jeden der genannten Rechner existiert jeweils ein eigenes Emulationsprogramm. Um eine dieser Komponenten zu starten, öffnen Sie ein Terminal-Fenster und geben dort einen der folgenden Befehle ein:
Aufgrund der zahlreichen Einstellmöglichkeiten ist die Bedienung des Emulators auf den ersten Blick etwas unübersichtlich geraten. Im Folgenden werden wir uns deshalb auf die Beschreibung der C64-Komponente beschränken. Die VICE-Programme für die anderen Commodore-Computer werden analog bedient.
Nachdem die Emulation gestartet wurde, präsentiert sich der C64 mit seinem typischen BASIC-Editor. Bevor ein Programm geladen werden kann, ist zunächst etwas Wissen über die Verkabelung notwendig: Für Peripheriegeräte hält der C64 eine serielle Schnittstelle bereit. Diese funktioniert ähnlich wie das heutige USB - an ein serielles Gerät können weitere serielle Geräte angeschlossen werden. Jedes Gerät in dieser Kette bekommt zur Identifikation eine eindeutige Nummer. Der von Commodore hergestellte Drucker hört z. B. auf die Nummer 4, das Diskettenlaufwerk auf die Nummer 8. Weitere Diskettenlaufwerke können unter den Nummern 9 und höher betrieben werden.
Um ein Programm zu starten, klicken Sie mit der linken Maustaste in das Emulatorfenster. Halten Sie die Taste gedrückt. Es erscheint nun das Datei-Menü, mit dessen Hilfe sich Image-Dateien verschiedener Typen einbinden lassen. Die Befehle im obersten Block sind für Disketten, die im zweiten Block für Kassetten, die nachfolgenden für Module (Cartridges) bzw. Snapshots zuständig: In letzteren wird der komplette Zustand des Emulators an einem bestimmten Zeitpunkt gespeichert. Auf diese Weise kann man genau an der Stelle weiter arbeiten bzw. weiter spielen, an der der Snapshot angelegt wurde.
Um eine Diskette einzubinden, wählen Sie Attach a disk image (Disk Image einlegen) und dann Unit #8... (Laufwerk #8...). Wählen Sie im neu erscheinenden Fenster die entsprechende Image-Datei aus.
Wie bereits erwähnt, zählen die Diskettenlaufwerke von Commodore nicht gerade zu den schnellsten Vertretern ihrer Art. Aus diesem Grund boomte der Markt der Beschleuniger. Unter VICE existiert eine schnellere, aber weniger kompatible Emulation des Diskettenlaufwerkes. Da viele Programme hiermit Probleme haben, sollten Sie zunächst sicherstellen, dass die "wahre" Emulation aktiviert ist. Dazu klicken Sie in das Emulatorfenster mit der rechten Maustaste und halten diese gedrückt. Es erscheint nun ein Menü, in dem Sie alle (Hardware-) Einstellungen des emulierten C64 modifizieren können. Markieren Sie den Punkt Drive Settings/Enable true drive emulation (Floppy Einstellungen/Präzise Floppy Emulation). Bitte beachten Sie, dass durch diesen Punkt mehr Rechenleistung Ihres PC verbraucht wird. Im Emulationsfenster sollte nun am unteren rechten Rand der Status des Diskettenlaufwerkes eingeblendet werden. Die rote Lampe simuliert die LED eines echten Laufwerks. Nun können Sie ein Programm mit dem BASIC-Befehl LOAD"Prgname",8,1 laden. Dieses Kommando lädt das Programm Prgname von der Diskette in Laufwerk 8 und verwendet dabei den Übertragungskanal 1. Falls Sie anstelle von Prgname das Sternchen ("*") verwenden, wird das erste Programm auf der Diskette genommen. Sofern die Anwendung oder das Spiel nicht automatisch startet, stoßen Sie diesen Vorgang über den Befehl RUN manuell an.
Das Inhaltsverzeichnis einer Diskette lässt sich per LOAD"$",8 gefolgt von LIST anzeigen. Falls der Inhalt zu schnell an Ihnen vorbei rauscht, helfen die Tasten [Tab] (CTRL auf dem echten C64) und [Esc] (alias RUN/STOP).
Sie sollten das Menü der rechten Maustaste in aller Ruhe Schritt für Schritt durchgehen. Dort können Sie z. B. die Tastatur- und Joystick-Einstellungen anpassen oder die Tonqualität verbessern. Eine detaillierte, englische Anleitung liegt VICE im Unterverzeichnis doc/html bei: Öffnen Sie dort die Datei vice_toc.html mit einem Browser.
Weitere C64-Emulatoren für Linux sind Frodo [5], Alec64 [2] und CCS64 [3]. Bitte beachten Sie, dass CCS64 aus zwei Teilen besteht - zum Einen aus einer Bibliothek, deren Quellcode vom Autor nicht offen gelegt wird, und zum Anderen aus der Benutzeroberfläche. Letztere verwendet ein ähnliches Bedienkonzept wie VICE. In einem noch sehr frühen Entwicklungsstadium befindet sich CB64 (alias Comeback 64) [4]; er ist daher nur für Testzwecke empfehlenswert. Frodo und Alec64 starten nur, wenn Ihre Bildschirmeinstellungen auf 256 Farben gesetzt sind. Die Steuerung erfolgt bei Frodo über ein separates Konfigurationsfenster (Abbildung 9).
Um die genannten Emulatoren zu starten, öffnen Sie zunächst ein Terminal-Fenster. Wechseln Sie dort mit cd in das Verzeichnis, in dem sich der Emulator befindet. Im letzten Schritt geben Sie den Namen des Programms ein. Bei Frodo lautet dieser z. B. Frodo. Beim Emulator Alec64 haben Sie mehrere Programme zur Auswahl, je nachdem, welches Sound-System ihre Distribution einsetzt.
Der im C64 verbaute Soundchip SID (Sound Interface Device, formell 6581) war in der damaligen Zeit eine kleine Sensation. Seine Fähigkeiten ermöglichten die Erzeugung von Tönen und Musik in einer konkurrenzlosen Qualität. Im Laufe der Jahre hat sich sogar eine eigene Musikszene entwickelt, deren Anhänger entweder vollständig auf der kleinen Kiste komponieren oder die vom ihm generierten Töne in eigene Stücke einbauen. (Weitere Informationen finden sich z. B. unter [12, 13].)
Für den PC existiert mit sidplay ein Emulator, der ausschließlich den Musikchip nachbildet. Auf dem C64 werden die Musikstücke extrahiert ("gerippt") und im SID-Format abgespeichert. Sidplay liest diese Datei ein und spielt sie unter Linux ab. Der Emulator selbst besteht aus zwei Teilen: einer Bibliothek, die die Hauptarbeit übernimmt, und einer Benutzeroberfläche. Letztere gibt es in verschiedenen Varianten, angefangen bei einem Kommandozeilenprogramm bis hin zum XMMS-Plugin. Auf der Homepage von Sidplay finden Sie eine kleine Auswahl [6].
SuSE Linux bringt den Emulator (Serie snd, Pakete sidplay und xsidplay) bereits von Haus aus mit. Der Aufruf des Kommandozeilenprogramms sidplay ist denkbar einfach: Öffnen Sie ein Terminal-Fenster und geben Sie sidplay dateiname ein. Eine unerschöpfliche Quelle für SID-Dateien ist die High Voltage SID Collection [14]: Dort finden Sie nahezu sämtliche, jemals auf dem C64 komponierten Musikstücke. Übrigens: Wahre Kenner schwören ausschließlich auf den Klang eines echten C64.
Damit wären wir bereits am Ende der Emulatoren für 8-Bit-Computer angelangt. In der nächsten Folge wagen wir uns in neue Leistungsdimensionen vor: Dann wird der Atari ST das Duell der 16-Bit-Rechner eröffnen. Leider geht mit der Einfachheit der Rechner auch ihr transparenter Hardware-Aufbau verloren - nirgendswo sonst erhält man so faszinierende Einblicke in die Arbeitsweisen eines Computers, wie bei den hier vorgestellten 8-Bit-Modellen. Übrigens: Für den C64 existieren noch regelmäßig erscheinende Magazine - sowohl auf Diskette [18] als auch in gedruckter Form [17]. (hge)
| Rechtliches |
| Sowohl ausgelesene ROMs als auch Disketten-Images werden im Internet wie Freibier angeboten. Vor dem Download sollte man allerdings beachten, dass jegliche Software - einschließlich der Betriebssysteme - nach wie vor urheberrechtlich geschützt sind. Wer also nicht über das Original verfügt, erstellt durch den Download eine Raubkopie. Verschärft wird das Problem dadurch, dass einige Firmen mittlerweile pleite sind oder der Verbleib der Rechte nach mehreren Auf- und Verkäufen im Dunklen liegt. Einige Hersteller erlauben aber mittlerweile diversen Seitenbetreibern, ihre alten Programme anzubieten [24]. Wir raten bei derartigen Angeboten dennoch zu ständigem Misstrauen. Als Alternative können Sie auf dem Gebrauchtmarkt ältere Computer und Original-Software erstehen: Gute Anlaufstellen sind hierfür z. B. eBay [15] und Sintech [16]. Darüber hinaus gibt es einige Hobbyprogrammierer, die Test- oder Freeware-Programme geschrieben haben (siehe Kasten Infos). Weitere Quellen sind diverse CDs, wie z. B. "15 C64 Spiele" aus der Green-Pepper-Reihe. Es werden aber auch noch neue, kommerzielle Spiele hergestellt [19]. |
| Kompilieren |
|
Sofern Ihnen der jeweilige Emulator nur als Archiv mit dem Quellcode
zur Verfügung steht, müssen Sie das entsprechende Programm in
eine ausführbare Version übersetzen (kompilieren). Hierzu installieren
Sie zunächst die GNU-Werkzeuge in Form von GNU make, dem C-Compiler
gcc und der Bibliothek zlib. Anschließend entpacken Sie das herunter
geladene Archiv mit einem geeigneten Packprogramm (z. B. Ark) in ein Verzeichnis
Ihrer Wahl. Öffnen Sie nun ein Terminalfenster und geben Sie dort
den Befehl cd <Verzeichnis> ein. <Verzeichnis> steht hierbei für
den Pfad, in das Sie das Archiv entpackt haben, inklusive des ggf. dort
neu erstellten Unterverzeichnisses für den Emulator.
Vice Stellen Sie sicher, dass die Entwicklungswerkzeuge flex (oder lex), gpp und die Bibliotheken Xaw oder eine kompatible (unter SuSE Linux z. B. xaw3d aus der Serie x), sowie readline (bei SuSE Linux nicht das Paket readline-devel in der Serie d vergessen) installiert sind. Alle genannten Pakete sollten Bestandteil jeder guten Distribution sein. Geben Sie nun ./configure ein. Bricht das Programm mit einer Meldung ab, so fehlt in der Regel ein benötigtes Paket. Hat alles geklappt, starten Sie per make den eigentlichen Übersetzungsvorgang. Besitzer einer SuSE-Distribution, die vom Programm make eine Fehlermeldung erhalten, müssen statt des Befehls ./configure den folgenden Befehl verwenden: CFLAGS="-O2 -DNO_REGPARM" ./configure. Zum Schluss muss VICE noch mit su root, der Eingabe des Passworts des Benutzers root, gefolgt von make install im System installiert werden. Frodo Nach der Eingabe der Befehle ./configure - -enable-kbd-lang-de gefolgt von make all werden die drei Programme erstellt. CB64 Die Eingabe von make genügt, um das Programm cb64 zu erstellen. CCS64 Entpacken Sie das Archiv ccs64-1_09_1-ui-src.tar.gz mit der Benutzeroberfläche. Die Versionsnummern innerhalb des Dateinamens können bei Ihrem Paket abweichen. Die ebenfalls entpackte Bibliothek im Archiv ccs64-1_09-i486linux-li_.tar.gz kopieren Sie in das neu erstellte Unterverzeichnis ccs64-1.09.1. Geben Sie nun make ein. Das fertige Programm trägt den Namen ccs64. Sidplay Die Bibliothek übersetzten und installieren Sie mit ./configure, make und make install. Das Vorgehen bei der Benutzeroberfläche hängt vom gewählten Paket ab. Die Kommandozeilenversion übersetzten und installieren Sie mit den selben Befehlen wie bei der Bibliothek. |
| Infos |
|
[1] http://viceteam.bei.t-online.de: Vice Allgemeine Seiten zur Geschichte der Heim-Computer[25] http://www.zock.com[26] http://www.8bit-museum.de: 8-Bit-Museum |
Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Wir ändern solche "broken links" nur in wenigen Ausnahmefällen. Der Online-Artikel soll möglichst unverändert der gedruckten Fassung entsprechen.
Druckerfreundliche Version |
Feedback zu dieser Seite
|
Datenschutz |
© 2010 Linux New Media AG
[Linux-Magazin]
[LinuxUser]
[EasyLinux]
[Linux-Community]
[Ubuntu User]
[Linux Technical Review]
[Linux Magazine]
[Linux Pro Magazine]
[Ubuntu User]
[EasyLinux Poland]
[Linux Magazine Poland]
[Linux Magazine Brasil]
[EasyLinux Brasil]
[Linux Magazine Spain]