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Erschienen in LinuxUser 10/2004   »   Ausgabe bestellen

Leserbriefe

Epxlore2FS

Gibt es ein ähnliches und aktuelles Programm a la explore2fs, mit dem man von Windows aus auf Linux Partitionen zugreifen kann ? explore2fs erkennt seit SuSE 9.0 keine Linux Partitionen mehr und wird wohl auch nicht aktualisiert.

Arno Koch

LinuxUser: Explore2fs kennt nur das Ext2-Format. Aeltere Linux-Versionen haben ext2 als Standarddateisystem eingesetzt, einige nehmen heute ext3, den Nachfolger.

Wenn Sie bei der Installation von SuSE Linux als Dateisystemtyp ext3 anstelle von ReiserFS auswaehlen, sollte Explore2fs weiterhin funktionieren.

Suse Linux richtet bei einer Standardinstallation ReiserFS-Partitionen ein. Darauf können Sie von Windows aus mit rfstool (http://p-nand-q.com/download/rfstool.html) zumindest lesend zugreifen. Im Unterschied zu Explore2fs ist rfstool ein reines Kommandozeilenprogramm. Eine kurze Anleitung zu der Anwendung finden Sie unter http://p-nand-q.com/download/rfstool/usage.html. (hge/amü)

Viel Lob

Seit auf meiner Workstation Suse Linux 9.1 anstelle von Wintendo XP seine Dienste mehr als fehlerfrei verrichtet, verfolge ich aufmerksam jede Ausgabe des Linux User.

Da ich in unseren Netzwerk mehrere Rechner mit unterschiedlichsten Betriebsystemen für den Büroaltag tauglichen machen musste, kamen die Schwerpunkte aus der Ausgabe 09/04 gerade recht. Das Einrichten des Cups Servers nach eurer Anleitung samt den Tricks, die Windows Rechner den Drucker über IPP anzuspreche zu lassen, verlief reibungslos und klappte auf Anhieb. Der darauffolgende Schwerpunkt über ein faxloses Büro war die Krönung, somit brauche ich keine ISDN Karte zum Faxen und kann ab jetzt meine DSL Leitung samt vorhandenen Profimail-Acount nutzen.

Ein dickes Lob und bitte macht weiter so!

Christian Schäffer

Programm ohne Kontrollleisteneintrag

Ich suche eine Möglichkeit, eine Shell (Eterm) zu starten, ohne dass diese in der Kontrolleiste/Taskleiste angezeigt wird. Gibt des dafür eine Lösung?

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Lenfers

LinuxUser:

Das kommt darauf an, welche Desktop-Umgebung oder welchen Fenstermanager Sie verwenden. Unter KDE geht das zum Beispiel. Rufen Sie das Eterm dafür mit dem Befehl

kstart --skiptaskbar Eterm

auf. Das Fenster erscheint nicht in der Task-Leiste, Sie können es allerdings auch nicht mehr minimieren -- diese Option deaktiviert kstart automatisch, wenn Sie ein Programm mit dem Parameter --skiptaskbar starten. (amü)

dd-rescue

08/2004, S. 48: Erst mal danke für den Artikel. Hat mir gerade sehr geholfen. Eine Anmerkung dazu habe ich aber noch: Um sich die Benutzung von dd_rescue zu erleichtern, gibt es dd_rhelp (http://vaab.free.fr/utilities/dd_rhelp/index.en.htm). Damit erspart man sich dann auch die manuelle Suche nach noch lesbaren Sektoren.

Jürgen Richter

Druck machen mit CUPS

09/2004, S. 27: Zum Artikel "Druck machen" folgende Ergänzung:

Da bei Suse der cupsd per default nicht mit Root-Rechten läuft, erhält der Benutzer nach Eingabe des Benutzers root und dessen Passwort im Webfrontend die Meldung: Authorisierung fehlgeschlagen, da der cupsd keinen Zugriff auf die Datei /etc/shadow hat. Es muss ein Root-Paßwort für den cupsd mit folgenden Befehl:

lppasswd -g sys -a root

in einer Konsole unter root-Rechten erstellt werden. Nach der Eingabe vom Benutzernamen root und dem neu erstellten Passwort, kann ich mich im Webfrontend als Root einloggen.

Harry Balzer

Einzelne Artikel nachbestellen

Ich finde es ja nett, dass Ihr viele Artikel umsonst zur Verfügung stellt. Gerade vor dem Hintergrund ist es aber auch besonders ärgerlich, dass man die anderen Artikel (auf die von den frei verfügbaren Artikeln aus ja ständig verwiesen wird) nicht einmal kaufen kann (einzeln, in HTML zum sofortigen Download). Das ließe sich doch mit Firstgate oder ähnlichem komfortabel realisieren. Ich wollte jetzt z. B. den Artikel "Dreisatz" aus dem LinuxUser 03/2004 lesen, auf den in "Fehler- Fahnder" in LinuxUser 06/2004 verwiesen wird. Obwohl ich nicht glaube, dass ich eine bessere deutsche Einführung zu dem Thema im Netz finden werde, käme ich nicht auf die Idee, nur wegen dieses einen vierseitigen Artikels für 7,50 ¤ (inkl. Versand) das ganze Heft zu bestellen, um dann womöglich noch Wochen darauf warten zu müssen, wohingegen ich sofort bereit wäre, sagen wir, 1 ¤ für den Artikel in HTML zum sofortigen Download zu bezahlen. Könnt Ihr diese Möglichkeit nicht einführen?

Lorenz Krimphove

LinuxUser: Ein Bezahl-System für einzelne Artikel einzurichten, ist nicht ganz einfach. Wir haben schon ein paar mal darüber nachgedacht, Abonnenten so einen Service anzubieten (Download der PDFs schon vor dem Heftversand). Unter anderem stellt sich die Frage, wie man anschließend die Verbreitung der Dateien verhindern kann -- schließlich müssen wir unsere Zeitschriften auch verkaufen. DRM-Lösungen sind aber hässlich und funktionieren i.d.R. nicht mit Linux.

Wir behalten diese Frage aber im Auge. Daher nochmal danke für die Anregung: Je öfter Leser uns danach fragen, desto wahrscheinlicher wird eine Umsetzung. (hge)

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