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| Kurz notiert |
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| Autoscan stellt das Netzwerk dar |
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Zu den Aufgaben eines Administrators zählt unter anderem, alle Rechner und den Verkehr in seinem Netz im Auge zu behalten. Mit dem Programm http://autoscan.free.fr/ geht dies besonders bequem und einfach. Nachdem der Benutzer den Adressraum seines Netzwerks eingegeben hat, durchsucht das Programm das angegebene Segment eigenständig und listet dabei alle erreichbaren Rechner samt verfügbarer Dienste auf. Ist Autoscan vollständig konfiguriert, reicht ein Doppelklick auf den jeweiligen Dienst, um eine Verbindung aufzubauen. Beispielsweise kann der Anwender so einen Blick in sein POP3-Postfach werfen oder alle Samba-Freigaben auflisten lassen. Wem die Funktionalität von Autoscan nicht ausreicht, der kann das Programm durch eigene Skripte oder den Aufruf externer Programme wie nmap erweitern. Für den effizienten Einsatz ist aber nach wie vor das Fachwissen des Anwenders gefragt, da Autoscan nicht alle Konstellationen berücksichtigt. So wurde im Test ein auf Port 3128 laufender Squid-Proxy als MyDoom-Trojaner identifiziert. Sehr unwahrscheinlich auf einem Linux Server. Abb. 1: Der Funktionsumfang von Autoscan ist durch externe Programme erweiterbar. |
| Devhelp assistiert dem Entwickler |
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Auch der erfahrenste Programmierer muss von Zeit zu Zeit einen Blick in die Dokumentation der verwendeten API-Schnittstellen werfen. Das Programm Devhelp http://www.imendio.com/projects/devhelp/ hilft dem Entwickler beim Nachschlagen in der API-Dokumentation. Es ist als Dokumentations-Browser für Gnome2 gedacht und zeigt in einer Baumansicht alle unter gtk-doc abgelegten Schnittstellen-Beschreibungen. Wer eigene Interface-Dokumentationen entwickelt, kann diese ebenfalls unter gtk-doc ablegen. Devhelp nimmt sie in seine Verwaltung auf. Die Bedienung des Browsers ist denkbar einfach. Der Anwender kann durch die Baumstruktur navigieren oder in den APIs suchen. Der leistungsfähige Suchalgorithmus von Devhelp grenzt das Ergebnis mit jedem eingegebenen Buchstaben näher ein. Der Entwickler verliert somit keine Zeit durch langes Warten. Version 0.9.1, die jetzt erschienen ist, behebt eine Reihe von Fehlern, die beim Kompilieren des Vorgängers auftraten. Bei dieser Gelegenheit verbesserten die Entwickler auch die existierenden Übersetzungen und fügten neue hinzu. Ein Update lohnt sich. Abb. 2: Devhelp präsentiert die GTK-Dokumentation in einer übersichtlichen Baumstruktur. |
| Mail-Notification, der Postbote in der Statusleiste |
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Keiner will, dass wichtige Mails minuten- oder stundenlang unbemerkt im Posteingang liegen. Möchte der Anwender sich die Mühe sparen, alle fünf Minuten im Posteingang nachzusehen, braucht er ein Programm wie Mail Notification http://www.nongnu.org/mailnotify/. Dieser nützliche Helfer platziert sich als dezenter Briefumschlag in der Systemleiste von Gnome. Von dort aus überprüft das Programm in frei wählbaren Zeitabständen alle eingetragenen Postfächer auf neue Mails. Es unterstützt eine Vielzahl von Übertragungsprotokollen und Dateiformaten. Die gängigen Postfachformate wie mbox, MH, maildir und sogar sylpheed verarbeitet das Tool problemlos. Auch die Kommunikation mit IMAP- oder POP3-Servern inklusive der notwendigen Authentifizierung via SASL oder APOP stellt kein Problem dar. Bei Bedarf kann die Übertragung sogar SSL-verschlüsselt erfolgen. Mail Notification liegt nun in der Version 0.6.1 vor. Die Entwickler haben Probleme mit dem GMail-Protokoll beseitigt, die in der Vorgänger-Version auftraten, und diverse kleine Fehlerkorrekturen vorgenommen. Außerdem ist nun die Verwendung von Sonderzeichen in Benutzernamen und Passwörtern möglich. |
| übersicht im Netzwerk mit Gnome-Nettools |
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Die Gnome-Nettools http://www.gnome.org/projects/gnome-network/ bieten dem Anwender eine übersichtliche Oberfläche für die wichtigsten kommandozeilenbasierten Netzwerkprogramme wie beispielsweise ping, traceroute, finger und whois. Außerdem liefern sie Informationen zur Routing-Tabelle und DNS-Einträgen. Die Tools ermöglichen Portscans auf andere Rechner und ermitteln die wichtigsten Statistikdaten wie den Datendurchsatz je Schnittstelle. Auch weitere Schnittstellendaten wie die Mac-Adresse oder die Größe der Maximum Transfer Unit (kurz: MTU) werden bestimmt. Kurz: Der Anwender alle erhält alle Daten, die er braucht. Die Gnome-Nettools sind von den "Network Information Tools" unter Mac OS X inspiriert. Sie gehörten bis vor kurzen zum Gnome-Network-Paket und haben sich mit der jetzt erschienenen Version 0.99.2 davon abgespalten. Im Augenblick haben die Tools noch keine eigene Internetpräsenz und residieren etwas versteckt auf der Web-Seite von Gnome Networks. (Uwe Vollbracht/mhu) Abb. 3: Nettools stellt wichtige Informationen über das Netzwerk übersichtlich dar. |
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Last modified: 2008-04-22 14:00
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