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Erschienen in LinuxUser 11/2004   »   Ausgabe bestellen

Digitales Fernsehen über Antenne und Kabel

TV digital

von Mirko Dölle


Analoges Fernsehen ist Vergangenheit, zumindest in Berlin und rund um Hannover. Hier hat das digitale terrestrische Fernsehen die analoge Technik abgelöst, aber auch im Kabelfernsehen gibt es bereits digitale Sender. Dieser Artikel zeigt Ihnen, worauf Sie beim Zukunfts-Fernsehen achten müssen.

Die Umstellung auf DVB wird die größte TV-Revolution, seit vor über fünfzig Jahren das Fernsehen eingeführt wurde -- selbst das Farbfernsehen war verglichen mit DVB (Digital Video Broadcasting) nur eine geringfügige Erweiterung des bestehenden Schwarz-Weiß-TV.

DVB-T, digitales terrestrisches Fernsehen, verwendet den gleichen Frequenzbereich wie das herkömmliche analoge Fernsehen. Für den Test- und Übergangsbetrieb werden in der Regel sechs bis acht Fernsehsender auf bislang ungenutzten Kanälen parallel zum analogen TV-Programm ausgestrahlt, für den Regelbetrieb mit bis zu 24 Kanälen müssen jedoch die analogen Programme weichen.

Der Übergangszeitraum, in dem beide Fernsehformen angeboten werden, beträgt in der Regel drei bis sechs Monate -- danach gibt es für analoge Teilnehmer nur noch Schnee auf die Mattscheibe. Wer nun noch seine herkömmlichen Videorekorder und Fernseher benutzen möchte, muss sich DVB-T-Receiver kaufen -- für jedes einzelne Empfangsgerät einen.

Neben den entstehenden Kosten leidet auch der Komfort: So muss dann nicht nur der Videorecorder programmiert werden, sondern auch der DVB-T-Receiver für den Videorecorder. Gerade bei vielen Aufnahmen auf unterschiedlichen Kanälen kann das problematisch werden, je nach dem wie viele Programmplätze der Receiver bietet.

Verschlüsseltes Kabel

Deutlich verschärfter ist die Situation beim digitalen Kabelfernsehen. Die Kabel-Anbieter speisen seit langem die öffentlich-rechtlichen Sender auch digital ein, die Privaten wie die Prosieben- und RTL-Gruppe fehlen dagegen vollständig. Kabel Deutschland will diese Sender lediglich verschlüsselt und gegen eine Zusatzgebühr anbieten, was bei den Programmanbietern auf heftige Gegenwehr stößt. Derzeit ist keine Lösung des Konflikts absehbar, es sieht so aus, als ob die Zuschauer auch weiterhin auf Pro 7, RTL & Co. im digitalen Kabel verzichten müssen.

Immerhin werden die analogen Sender länger über Kabel als terrestrisch ausgestrahlt, während der Autor spätestens für 2007 mit dem Ende des analogen terrestrischen Fernsehens rechnet, wird es analoges Kabel-Fernsehen wohl mindestens bis 2010 geben.

Das verschlüsselte Kabel kommt trotzdem, seit Ende September bietet Kabel Deutschland ein Digital-Paket für 9 Euro an, das einige Spartenkanäle von Premiere sowie eigene Filmkanäle enthält -- wohl gemerkt 9 Euro zusätzlich zu den beinahe 16 Euro Kabel-Grundgebühr.

Receiver für alle

Genau wie bei DVB-T und DVB-S benötigt man auch für digitales Kabel, DVB-C, einen Receiver pro Empfangsgerät -- damit kommt der Benutzer jedoch nur in den Genuss der öffentlich-rechtlichen und wenigen frei empfangbaren Musik- und Spartensender. Das zusätzliche Digital-Angebot kann man nur mit der zugehörigen Smartcard und einem Receiver mit Crypto Interface nutzen. Wer einen zweiten Fernseher etwa im Schlafzimmer stehen hat oder den Videorecorder anschließen möchte, benötigt entsprechend zwei Receiver -- und eine zweite Smartcard, die Kabel Deutschland jedoch kostenlos zur Verfügung stellt.

Wer den Computer für den digitalen Kabel-Empfang benutzen möchte, kann zwischen vier DVB-C-Karten wählen: Der Full-Featured-Karte Hauppauge WinTV DVB-C (Abbildung 1) für 280 Euro, der nahezu baugleichen Technotrend Premium 1100 DVB-C von [1] für 220 Euro, der Budget-Karte Hauppauge WinTV Nova-C für rund 100 Euro und der Technotrend DVB-C 1.0 Budget für rund 90 Euro.

Abb. 1: Die "alten" Premium-DVB-C-Karten von Hauppauge und Technotrend befinden sich derzeit im Ausverkauf, da eine neue Board-Revision angekündigt ist -- ob die neuen Karten mit Linux laufen, ist noch ungewiss.

Derzeit befinden sich die Premium-Kabel-Karten im Ausverkauf, für November ist eine neue Board-Revision mit anderem Tuner angekündigt -- ob diese neuen Karten mit Linux laufen, ist derzeit noch nicht bekannt.

Erhebliche Zusatzkosten

Der Empfang verschlüsselter Kanäle funktioniert nur mit einer Full-Featured-Karte, einem zusätzlichen Crypto Interface (CI) für rund 80 Euro und einem Common Access Module (CAM) für 120 bis 150 Euro zusätzlich. Wer zwei Sendungen gleichzeitig aufzeichnen möchte, benötigt entsprechend zwei DVB-C-Karten plus Crypto-Ausstattung.

Bei DVB-T gibt es keine verschlüsselten Fernsehkanäle. In den Gebieten Berlin, Brandenburg, Hannover, Braunschweig, Bremen, Köln, Bonn, Frankfurt, Wiesbaden und Mainz werden bereits Fernsehprogramme digital ausgestrahlt, ab November kommen Hamburg und Kiel dazu. Die Karte aus Abbildung 2 zeigt, welche Gebiete bereits versorgt sind oder in naher Zukunft versorgt werden.

Abb. 2: DVB-T gibt es in den nächsten zwei Jahren nur in den Ballungszentren, spätestens 2010 wird das analoge Fernsehen jedoch insgesamt abgeschaltet -- auch wenn die Versorgung bis dahin nicht flächendeckend gewährleistet ist.

Man unterscheidet zwischen zwei Typen von DVB-Empfangskarten: Die Budget-Empfangskarten verfügen lediglich über den Empfangszweig, währen die Premium- oder Full-Featured-Karten zusätzlich einen MPEG-2-Decoder nebst TV-Ausgang besitzen.

Budget-DVB-Karten wie Hauppauges WinTV Nova-T (Abbildung 3) für rund 100 Euro oder die Technotrend DVB-T 1300 Budget reichen zum Empfang von DVB-T völlig aus -- sie liefern dem Computer den Datenstrom, also das digitale Fernsehsignal. Nur die Full-Featured-Karte Technotrend DVB-T 1.2 Premium hat auch gleich den passenden MPEG-2-Decoder an Bord und generiert daraus ein analoges Composite-Video-Signal für den Fernseher.

Abb. 3: Nur die Budget-DVB-T-Karten können das gesamte Kanalspektrum empfangen, den Tunern der Premium-Karten fehlt der komplette VHF-Bereich von Kanal 5 bis 12.

Blinder Fleck bei DVB-T

Die Technotrend DVB-T 1.2 Premium, die einzige derzeit unterstützte Full-Featured-Karte für DVB-T, hat jedoch einen erheblichen Pferdefuß: Ihr Tuner kann lediglich die Kanäle 21 bis 68 aus dem UHF-Band empfangen, das VHF-III-Band mit den Kanälen 5 bis 12 hingegen nicht. Vermutlich nahmen die Konstrukteure nicht auf diese Besonderheit im deutschen DVB-T-Raum Rücksicht, denn im Ausland wird durchgehend nur UHF benutzt. Von diesem "blinden Fleck" sind in Berlin die Sender BBC World, FAB, WDR, SWR, MDR, NDR und Arte betroffen -- sie lassen sich lediglich mit den Budget-Karten empfangen, deren Tuner sowohl VHF wie UHF beherrscht.

Linux unterstützt mit Kernel 2.6 standardmäßig die DVB-T- und DVB-C-Empfangskarten von Technotrend und Hauppauge, bei Kernel 2.4 ist ein separates Treiberpaket von [2] erforderlich. Zusätzlich benötigen Sie bei DVB-T die Firmware und den Frontend-Treiber für die DVB-T-Karten, die Sie aus den Windows-Treibern herauslösen müssen -- die Kabel-Karten sind davon nicht betroffen.

Die Windows-Treiber der Budget-Karten finden Sie unter [3], aus dem Zip-Archiv benötigen Sie den Frontend-Treiber ttlcdacc.dll aus dem Verzeichnis Software/Oem/PCI/App. Kopieren Sie diese Datei nach /usr/lib/hotplug/firmware und nennen Sie sie tda1004x.bin -- dort sucht der Hotplug Firmware Loader des Kernels als erstes.

Windows-Treiber unter Linux

Für die Premium-Karte können Sie prinzipiell auch den Frontend-Treiber der Budget-Karten einsetzen, oder Sie kopieren den im Treiber-Paket von [4] enthaltenen Treiber ttdvbacc.dll.aus dem Verzeichnis software/OEM/HE/App wiederum nach /usr/lib/hotplug/firmware/tda1004x.bin. Zusätzlich müssen Sie die Firmware des MPEG-Decoders, die Datei SC_MAIN.MC aus dem Verzeichnis software/OEM/HE/App/boot des Treiber-Pakets nach /usr/lib/hotplug/firmware/sc_main.mc kopieren.

Für Benutzer von Kernel 2.6.8.1 oder höher ergibt sich eine weitere Änderung: aufgrund des erweiterten Bereichs für Major-Device-Numbers werden die DVB-Karten nun nicht mehr über Major-Number 250 (reserviert für lokale und experimentelle Zwecke), sondern über Major-Number 212 angesprochen. Deshalb müssen alle Einträge unter /dev/dvb entsprechend ersetzt werden. Für Benutzer älterer Kernel, insbesondere 2.4, ändert sich nichts.

Um die Treiber zu laden, verwenden Sie am besten das Script insmod.sh, das Sie im Paket des DVB-Treibers von [2] in zwei Versionen -- für Kernel 2.4 und Kernel 2.6 -- finden. Scheitert das Laden der Treiber, liegt es meist daran, dass die Firmware- und und Treiberdateien der Windows-Treiber an der falschen Position liegen oder nicht den richtigen Namen haben. In dem Fall finden Sie im Syslog /var/log/messages oder /var/log/syslog ungefähr folgende Meldung:

syslog.warn klogd: tda1004x: Detected Philips TD1316 tuner.
syslog.warn klogd: tda1004x_fwupload: Unable to open firmware /usr/lib/hotplug/firmware/tda1004x.bin

In dem Fall müssen Sie noch einmal die Position und den Dateinamen überprüfen. In seltenen Fällen schlägt auch das Laden der Firmware fehl -- das kann daran liegen, dass Technotrend den Windows-Treiber verändert hat und die Einsprung-Adresse für den Firmware-Loader nicht mehr stimmt. Versuchen Sie es in dem Fall mit einer älteren Firmware oder einem Pendant von Convergence aus [5].

Ist der Treiber geladen, benötigen Sie natürlich eine Kanalliste, um einen Sender zu empfangen. Im Download-Bereich des VDR-Portals [6] gibt es bereits für viele Regionen fertige Kanallisten, die Sie verwenden können. Ist nichts passendes dabei, müssen Sie entweder den Frequenzbereich scannen lassen oder Ihre Kanal-Liste von Hand erstellen.

Kanalliste anlegen

Zum scannen der Kanäle benutzen Sie das Programm scan aus dem Paket linuxtv-dvb-apps-1.1.0.tar.bz2 von [2]. Gegenüber früheren Versionen müssen Sie in der Aktuellen Version von scan einen Datensatz mit Frequenzbereich, Fehlerkorrektur und Modulationsart beim Aufruf mitgeben -- Beispieldateien finden Sie im Unterverzeichnis util/scan/dvb-t und für Kabel unter util/scan/dvb-c. Folgender Aufruf scannt zum Beispiel die DVB-T-Kanäle in Berlin:

./scan dvb-t/de-Berlin > channels.conf

Leider ist das Scan-Ergebnis nicht sehr zuverlässig, es kommt vor, dass das Programm ganze Sendergruppen nicht, mit falschen Frequenzen oder erst nach mehreren scans findet. Es lohnt also in jedem Fall ein Blick in die Kanalkonfiguration.

Die Datei channels.conf enthält für jeden Fernsehsender eine separate Zeile mit allen Frequenzen und Daten. Die einzelnen Felder sind durch Doppelpunkte getrennt, hier am Beispiel von Eurosport über DVB-T in Berlin:

Eurosport:754000:I0C23D0M16B8T8G8Y0:T:27500:577:578:583:0:16420:0:0:0

Das erste Feld enthält den Namen des Senders im Klartext, das zweite die Frequenz in Kilohertz. Laut Betreiber-Homepage [7] wird Eurosport auf Kanal K56 ausgestrahlt, was nach Tabelle 1 einer Kanalmittenfrequenz von 754 MHz entspricht -- scan hat also den Kanal korrekt erkannt. Statt in Kilohertz können Sie die Frequenzen auch in Megahertz oder gleich in Hertz angeben -- der Wert wird intern automatisch so lange mit 1000 multipliziert, bis er größer als eine Million ist. Allerdings dürfen an dieser Stelle lediglich ganzzahlige Werte stehen, den Kanal 5 mit der Mittenfrequenz 177,5 MHz müssen Sie also zwangsläufig mit "177500" eintragen. Das gleiche gilt für den Kabelempfang mittels DVB-C, die Mittenfrequenzen für die Kabel-Sonderkanäle finden Sie in Tabelle 2.

Die dritte Spalte enthält zusätzliche Parameter für den Empfangsweg, bei DVB-T ist das ein Sammelsurium aus verschiedenen Angaben über Bandbreite, Inversion und Modulationsart -- "M16" steht hier zum Beispiel für die Modulationsart Quadrature Frequency Division Multiplexing (QFDM). Bei DVB-S über Satellit stünde im dritten Feld die Polarisationsebene, bei Kabel einfach "M64" für die Modulationsart QAM (Quadrature Amplitude Modulation). Die vierte Spalte enthält schließlich die Angabe über den Empfangsweg -- "T" für DVB-T, "C" für Kabel und "S" gefolgt von der Satellitenposition für DVB-S.

Bis zu diesem Punkt sind die Konfigurationsdaten noch nicht eindeutig, da auf jedem Kanal mehrere Sender gleichzeitig ausgestrahlt werden. Erst mit Hilfe von Service-ID (Feld 10), Video- und Audio-PID (Felder 6 und 7) wird daraus der eindeutige Eintrag für den jeweiligen Sender. Wichtig ist, dass es keinen Sender doppelt gibt, weil dies manche Anwendungsprogramme wie etwa VDR [8] nicht vertragen. Dementsprechend müssen Sie Doppel unbedingt entfernen.

Zappen und aufnehmen

Mit Hilfe der Programme tzap und czap schalten Sie schließlich auf die einzelnen Kanäle. Beide Programme erwarten die Kanal-Konfigurationsdatei im Home-Verzeichnis des jeweiligen Benutzers unter .tzap/channels.conf respektive .czap/channels.conf. Folgender Befehl schaltet auf den ersten Kanal einer DVB-T-Karte:

tzap -n 1

Anstelle des Parameters "-n 1" für den ersten Kanal können Sie auch die Klartextbezeichnung des Kanals angeben -- enthält der Name Leerzeichen, müssen Sie ihn in Anführungszeichen einschließen. Bei mehreren DVB-Karten geben Sie mit dem Parameter -a 0 an, dass die erste DVB-Karte gemeint ist, mit -a 1 die zweite, und so weiter. Der Parameter "-r" sorgt zusätzlich dafür, dass die Videodaten auf /dev/dvb/adapter0/dvr0 ausgegeben werden.

Besitzen Sie eine Full-Featured- oder Premium-DVB-Karte, sehen Sie das Fernsehprogramm nun am Composite-Video-Ausgang der Karte. Bei Budget-Karten müssen Sie den MPEG-2-Datenstrom aus dem Device /dev/dvb/adapter0/dvr0 lesen, während Sie gleichzeitig zum Beispiel mit tzap -n 1 -r den Tuner auf den entsprechenden Kanal schalten.

Dabei wird nicht nur der gerade ausgewählte Sender, sondern der Datenstrom des gesamten Transponders (Transponder Stream, TS) aufgezeichnet -- bei Satellit sind das bis zu 16 Kanäle, bei DVB-T und DVB-C immerhin noch vier. Zum Abspielen benötigen Sie jedoch trotzdem eine Full-Featured-Karte, Mplayer und Xine können mit einem Transponder Stream nämlich nichts anfangen. Mit Video-Programmen wie Xawtv oder KwinTV können Sie das Fernsehbild bei Full-Featured-Karten immerhin parallel auf dem Computer-Monitor ausgeben.

In der Praxis dienen die Kommandozeilenprogramme jedoch nur der Fehlersuche oder einem ersten Test, ob Karten und Treiber korrekt funktionieren. Für den regulären Betrieb empfiehlt sich, VDR [6] zu benutzen -- damit lassen sich Sendungen nicht nur komfortabel aufzeichnen und verwalten, sondern auch als MPEGs speichern. Wer nicht den Aufwand betreiben und alle Programme selbst übersetzen möchte, sollte sich LinVDR [9] ansehen, diese Mini-Distribution ist binnen 15 Minuten komplett eingerichtet und betriebsbereit. (mdö)

Infos
[1] Bezugsquelle für Technotrend-DVB-Karten: http://www.dvbshop.tv
[2] DVB-Treiber für Kernel 2.4 und Kernel 2.6: http://www.linuxtv.org/download/dvb
[3] Treiber-Paket für Budget-DVB-T-Karten: http://www.technotrend.de/new/215/TTweb_215a_budget_20_05_2003.zip
[4] Treiber-Paket für Premium-DVB-T-Karten: http://www.technotrend.de/new/216/Premium_216a.zip
[5] Alternative Frontend-Treiber von Convergence für DVB-T-Karten: http://linuxtv.org/cgi-bin/cvsweb.cgi/dvb-kernel/firmware/
[6] Das Benutzer-Forum VDR-Portal: http://www.vdrportal.de
[7] DVB-T, das Überallfernsehen: http://www.ueberallfernsehen.de
[8] VDR, ein digitaler Linux-Videorecorder: http://www.cadsoft.de/vdr
[9] Mini-VDR-Distribution LinVDR: http://linvdr.org/projects/linvdr


Tabelle 1: Antennen-Kanäle
KanalBereichDVB-T-Frequenz
5174 MHz -- 181 MHz177,5 MHz
6181 MHz -- 188 MHz184,5 MHz
7188 MHz -- 195 MHz191,5 MHz
8195 MHz -- 202 MHz198,5 MHz
9202 MHz -- 209 MHz205,5 MHz
10209 MHz -- 216 MHz212,5 MHz
11216 MHz -- 223 MHz219,5 MHz
12223 MHz -- 230 MHz226,5 MHz
21470 MHz -- 477 MHz474 MHz
22477 MHz -- 484 MHz481 MHz
23484 MHz -- 491 MHz488 MHz
24491 MHz -- 498 MHz495 MHz
25498 MHz -- 505 MHz502 MHz
26505 MHz -- 512 MHz509 MHz
27512 MHz -- 519 MHz516 MHz
28519 MHz -- 526 MHz523 MHz
29526 MHz -- 533 MHz530 MHz
30533 MHz -- 540 MHz537 MHz
31540 MHz -- 547 MHz544 MHz
32547 MHz -- 554 MHz551 MHz
33554 MHz -- 561 MHz558 MHz
34561 MHz -- 568 MHz565 MHz
35568 MHz -- 575 MHz572 MHz
36575 MHz -- 582 MHz579 MHz
37582 MHz -- 589 MHz586 MHz
38589 MHz -- 596 MHz593 MHz
39596 MHz -- 603 MHz600 MHz
40603 MHz -- 610 MHz607 MHz
41610 MHz -- 617 MHz614 MHz
42617 MHz -- 624 MHz621 MHz
43624 MHz -- 631 MHz628 MHz
44631 MHz -- 638 MHz635 MHz
45638 MHz -- 645 MHz642 MHz
46645 MHz -- 652 MHz649 MHz
47652 MHz -- 659 MHz656 MHz
48659 MHz -- 666 MHz663 MHz
49666 MHz -- 673 MHz670 MHz
50673 MHz -- 680 MHz677 MHz
51680 MHz -- 687 MHz684 MHz
52687 MHz -- 694 MHz691 MHz
53694 MHz -- 701 MHz698 MHz
54701 MHz -- 708 MHz705 MHz
55708 MHz -- 715 MHz712 MHz
56715 MHz -- 722 MHz719 MHz
57722 MHz -- 729 MHz726 MHz
58729 MHz -- 736 MHz733 MHz
59736 MHz -- 743 MHz740 MHz
60743 MHz -- 750 MHz747 MHz
61750 MHz -- 757 MHz754 MHz
62757 MHz -- 764 MHz761 MHz
63764 MHz -- 771 MHz768 MHz
64771 MHz -- 778 MHz775 MHz
65778 MHz -- 785 MHz782 MHz
66785 MHz -- 792 MHz789 MHz
67792 MHz -- 799 MHz796 MHz
68799 MHz -- 806 MHz803 MHz


Tabelle 2: Kabel-Frequenzen
SonderkanalBereichDVB-C-Frequenz
S02111 MHz -- 118 MHz114,5 MHz
S03118 MHz -- 125 MHz121,5 MHz
S04125 MHz -- 132 MHz128,5 MHz
S05132 MHz -- 139 MHz135,5 MHz
S06139 MHz -- 146 MHz142,5 MHz
S07146 MHz -- 153 MHz149,5 MHz
S08153 MHz -- 160 MHz156,5 MHz
S09160 MHz -- 167 MHz163,5 MHz
S10167 MHz -- 174 MHz170,5 MHz
S11230 MHz -- 237 MHz234 MHz
S12237 MHz -- 244 MHz241 MHz
S13244 MHz -- 251 MHz248 MHz
S14251 MHz -- 258 MHz255 MHz
S15258 MHz -- 265 MHz262 MHz
S16265 MHz -- 272 MHz269 MHz
S17272 MHz -- 279 MHz276 MHz
S18279 MHz -- 286 MHz283 MHz
S19286 MHz -- 293 MHz290 MHz
S20293 MHz -- 300 MHz297 MHz
S21302 MHz -- 310 MHz306 MHz
S22310 MHz -- 318 MHz314 MHz
S23318 MHz -- 326 MHz322 MHz
S24326 MHz -- 334 MHz330 MHz
S25334 MHz -- 342 MHz338 MHz
S26342 MHz -- 350 MHz346 MHz
S27350 MHz -- 358 MHz354 MHz
S28358 MHz -- 366 MHz362 MHz
S29366 MHz -- 374 MHz370 MHz
S30374 MHz -- 382 MHz378 MHz
S31382 MHz -- 390 MHz386 MHz
S32390 MHz -- 398 MHz394 MHz
S33398 MHz -- 406 MHz402 MHz
S34406 MHz -- 414 MHz410 MHz
S35414 MHz -- 422 MHz418 MHz
S36422 MHz -- 430 MHz426 MHz
S37430 MHz -- 438 MHz434 MHz
S38438 MHz -- 446 MHz442 MHz
S39446 MHz -- 454 MHz450 MHz
S40454 MHz -- 462 MHz458 MHz
S41462 MHz -- 470 MHz466 MHz

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