![]() |
|
||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||
|
||
|
TFT Monitor bei
Mercateo kaufen.
Neues Netbook? Ein Preisvergleich lohnt sich. Bei uns finden sie Notebooks, PDAs und Drucker mit Testberichten und Tipps. Diamant Buchhaltungssoftware – transparent und detailliert auch für die Konzernbuchhaltung. Günstige Shareware Programme als direkte Downloads im Software Portal. Bis zu 70% sparen durch Preisvergleich. |
||
|
Jürgen Donauer
| README |
|
Der Perl Audio Converter (PAC) wandet einzelne Sounddateien oder komplette Audio-Verzeichnisse zwischen den verschiedensten Formaten um. Daneben rippt das Werkzeug ganze CDs oder einzelne Tracks und extrahiert Audiostreams aus Dateien der Typen RM, ASF, DIVX, AVI, QT sowie VOB. Unter KDE integriert sich PAC kofortabel in Konqueror und Amarok. |
Auf der Heft-CD:
Fast jeder Anwender steht gelegentlich vor dem Problem, Audiodateien in ein anderes Format konvertieren zu wollen. Unter Linux gibt es einige Programme, die diese Aufgabe erfüllen. Die meisten dieser Werkzeuge beschränken sich darauf, MP3 nach Ogg und umgekehrt zu wandeln. Der Entwickler des Perl Audio Converter [1] (PAC) hat sich zum Ziel gemacht, einen All-in-one-Konverter zu erstellen, der die gängisten Formate ganz nach Bedarf ineinander umwandelt. Das Schöne an der Software: Sie integriert sich auf Wunsch direkt in Konqueror und Amarok.
Den Perl Audio Converter auf ihrem System zum Laufen zu bringen, erfordert einige Vorarbeiten. Das Programm besitzt einige zwingend zu erfüllende Abhängigkeiten, andere sind optional. Wollen Sie zum Beispiel WMA- und Real-Audio-Dateien konvertieren, müssen Sie MPlayer [2] auf dem System einrichten. Können Sie auf das Wandeln von Ogg-Dateien nicht verzichten, brauchen Sie die Programme oggenc und oggdec.
| Tipps zu MPlayer |
|
Vielleicht möchten Sie den Multimedia-Tausendsassa MPlayer [2] selbst kompilieren. Win32-Codecs laden Sie bei Bedarf unter Das Übersetzen der Quellen folgt dem üblichen Dreisprung Nach der erfolgreichen Installation rufen Sie die GUI-Version des Players in einem Terminal-Fenster mit |
Das Programm benötigt, wie der Name schon sagt, Perl. Das richten die meisten Distributionen ohnehin per Default ein. Stellen Sie außerdem sicher, dass sich ein C-Compiler und das Programm make auf ihrem Rechner befinden. Zudem benötigt PAC eine ganze Reihe von Perl-Modulen (Kasten "Perl-Module für PAC").
| Perl-Module für PAC |
|
Perl Audio Converter benötigt zwingend folgende Perl-Module: Carp, File::Find File::Copy File::Basename Getopt::Long Inline, Inline::C Parse::RecDescent Pod::Usage Optional verwendet das Programm außerdem: Audio::APETags Audio::FLAC::Header Audio::Musepack Audio::WMA CDDB_get MP3::Tag MP4::Info Ogg::Vorbis::Header |
Die Installation eines Perl-Moduls kann im Prinzip auf zwei Methoden erfolgen. Die einfachere Möglichkeit ist es, den CPAN-Installer zu verwenden. Der Aufruf perl -MCPAN -e 'install Getopt::Long' als Benutzer root lädt die entsprechenden Sourcen von Cpan.org herunter. Danach konfiguriert und installiert diese Methode das entsprechende Modul. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Vorgehensweise eventuelle Abhängigkeiten auflöst und mitinstalliert.
Spielen Sie zum ersten Mal ein Perl-Modul auf diese Weise ein, müssen Sie zuvor CPAN.pm zu konfigurieren (Abbildung ((1))). Das System führt Sie schritt für Schritt durch die notwendigen Abfragen. In der Regel können Sie sich darauf beschränken, durch Drücken von [Eingabe] die Voreinstellungen zu übernehmen. Bestätigen Sie die Fragen aber nicht blind: Vor allen Dingen die Proxy-Einstellungen können für einige Anwender interessant sein.
| Perl-Troubleshooting |
|
Verzweifeln Sie nicht, wenn Ihr System bei dem einen oder anderen Installationsversuch die Meldung #!/usr/bin/perl use Pod::Usage; use Parse::RecDescent; use File::Find; In manchen Foren ist zu lesen, dass die erste Methode nicht immer funktioniert. Diesen Umstand bestätigen auch eigene Erfahrungen. In so einem Fall hilft nur, selbst Hand anzulegen: Laden Sie die entsprechenden Archive von Cpan.org herunter, packen Sie sie aus und werfen Sie zunächst einen Blick in die meist vorhandenen Dateien perl Makefile.PL make test make install Eine gängige Fehlerquelle stellt das Fehlen benötigter Developer-Libraries dar. Wollen Sie zum Beispiel |
Einige Module sind laut Entwickler zwar, nicht zwingend erforderlich -- eine Liste finden Sie im Kasten "Perl-Module für PAC". Es empfiehlt sich aber dennoch, diese einzuspielen -- andernfalls müssten Sie die entsprechenden Aktionen in der PAC-Konfigurationsdatei pac.conf auskommentieren.
Einige der von PAC unterstützten Programme und Audio-Codecs bekommen Sie unter Umständen nicht standardmäßig als Paket für ihre Distribution. Deswegen müssen Sie aber noch nicht selbst zum Compiler zu greifen: Eventuell genügt bereits ein Erweitern der Paketmanager-Repositories. Den Multimedia-Player MPlayer erhalten Sie zum Beispiel für Ubuntu, wenn Sie das Repository multiverse freischalten. Bei Fedora Core 5 stellt eine Ausweitung auf atrpms.net das Paket zur Installation bereit.
Nun ist es an der Zeit, sich um den Perl Audio Converter zu kümmern. Sie finden einen Tarball sowie Pakete für Slackware und Debian auf der PAC-Website [1] und im Verzeichnis LinuxUser/perlaudio auf der Heft-CD. Den Tarball entpacken Sie mit dem Befehl tar xzvf pac-*.
Nach einem Wechsel in das neu enstandene Verzeichnis finden Sie dort unter anderem den Installer pacinstall, den Sie mit diversen Schaltern aufrufen können. Es schadet nicht, zunächst den Befehl ./pacinstall -c aufzurufen. Der Schalter -c steht für "Checkinstall" und gibt Auskunft über die vorhandenen Applikationen und Audio-Module (Abbildung ((2))).
Entscheiden Sie sich jetzt, ob Sie nur die Commandline-Version von PAC oder auch die Konqueror-Erweiterung installieren möchten. Dazu dienen die Anweisungen base und kde. Möchten Sie beide Varianten einrichten, geschieht das mit der Anweisung:
./pacinstall --install=\ "base kde"
Unter Umständen müssen Sie zusätzlich den Installationsort von KDE mit--kprefix angeben. Per Default nimmt der Perl Audio Converter /opt/kde an.
Damit ist die Installation erledigt; allerdings fallen meist abschließend noch einige Anpassungen in der Konfigurationsdatei /etc/pac/pac.conf an.
In pac.conf finden sich unter anderem die Angaben der Pfade zu den Konvertierungs-Programme, die Sie je nach Distribution unter Umständen manuell anpassen müssen.
Haben Sie sich entschieden, PAC in KDE zu integrieren, sollten Sie zudem den Aufenthaltsort der Applikation kdialog herausfinden. Das erledigen Sie mit which kdialog und korrigieren den entsprechenden Eintrag in pac.conf.
Nach geglückter Installation können Sie fröhlich loskonvertieren. Die Syntax fällt denkbar einfach aus. Alle Optionen offenbart die Software, wenn Sie einfach pac in einem Terminalfenster aufrufen. Besonders interessant ist der Schalter --recursive, über den Sie die Inhalte ganzer Verzeichnisbäume in das gewünschte Format konvertieren. Im Listing 1 finden Sie einige Beispiele, die das Prinzip verdeutlichen.
| Listing 1 |
01 pac --oggtomp3 --dir=/tmp/ogg 02 pac --mp3toogg --dir=/tmp/mp3 --outdir=/tmp/ogg 03 pac --mp3towav *.mp3 04 pac --mp3towav --file=datei1.mp3 --file=datei2.mp3 --file=datei3.mp3 05 pac --wavtoogg --dir=/tmp/wav/ --outdir=/tmp/ogg --recursive |
Sie können das Programm auch zum CD-Rippen verwenden. Als Default-Device nimmt der Perl Audio Converter /dev/cdrom an. Das ändern Sie bei Bedarf mit dem Schalter --cdrom. Als weitere Angaben benötigen Sie das Ausgabeformat und die zu wandelnden Tracks. Die Option --all konvertiert die ganze CD (Listing 2, Zeile 1). Mit dem Schalter --track wählen Sie nur einzelne Titel. Das zuvor installierte Perl-Modul CDDB_get erlaubt es der Software, dabei über den Schalter --cdinfo Informationen von CDDB abzurufen (Listing 2, Zeile 2).
| Listing 2 |
01 pac --cdtoogg --all 02 pac --cdtomp3 --track=2,4,7 --cdinfo |
Haben Sie die PAC-Erweiterung für Konqueror installiert, konvertieren Sie die gewünschten Dateien sogar per Knopfdruck. Dazu rufen Sie mit einem Rechtsklick auf das fragliche File dessen Kontextmenü auf und wählen dort Aktionen | PAC Convert | <gewünschtes Format> (Abbildung ((3))). Haben Sie mehrere Dateien markiert, wandelt PAC diese in einem Rutsch um.
Als weiteres Goodie stellt PAC auch eine Extension für Amarok bereit. Das Skript heißt pacx.amarokscript.tar.gz und befindet sich im entpackten PAC-Ordner unter /kde/amarok. Geben Sie in Amarok unter Extras | Skript Verwaltung | Skript installieren diese Datei an, dann kooperiert PAC auch mit dem Multimedia-Player (Abbildung ((4))): Nach dem Aktivieren der Erweiterung funktioniert die Konvertierung wie in Konqueror. (jlu)
| Nützliche URLs |
|
Eventuell stellt ihre Distribution nicht alle unterstützten Features als Paket bereit. Hier finden Sie die Internetadressen wichtiger Projekte: Lame: http://lame.sourceforge.net Flac: http://flac.sourceforge.net Mac: http://www.sourceforge.net/projects/mac-port Shorten: http://www.etree.org/linux.html#reqsoft Faac: http://www.audiocoding.com Faad: http://www.audiocoding.com Cdparanoia: http://www.xiph.org/paranoia Oggenc: http://www.vorbis.com Oggdec: http://www.vorbis.com Mppenc: http://www.musepack.com Mppdec: http://www.musepack.com Wavpack: http://www.wavpack.com Ofr/Ofs: http://www.LosslessAudio.org Ttaenc: http://www.true-audio.com Lpac: http://www.nue.tu-berlin.de/wer/liebchen/lpac.html Kexis: http://sourceforge.net/projects/kexis Ffmpeg: http://ffmpeg.sourceforge.net La: http://www.lossless-audio.com |
| Info |
|
[1] Perl Audio Converter: http://pacpl.sourceforge.net
[2] Mplayer:http://www.mplayerhq.hu |
Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Wir ändern solche "broken links" nur in wenigen Ausnahmefällen. Der Online-Artikel soll möglichst unverändert der gedruckten Fassung entsprechen.
Druckerfreundliche Version |
Feedback zu dieser Seite
|
Datenschutz |
© 2010 Linux New Media AG
[Linux-Magazin]
[LinuxUser]
[EasyLinux]
[Linux-Community]
[Ubuntu User]
[Linux Technical Review]
[Linux Magazine]
[Linux Pro Magazine]
[Ubuntu User]
[EasyLinux Poland]
[Linux Magazine Poland]
[Linux Magazine Brasil]
[EasyLinux Brasil]
[Linux Magazine Spain]