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Erschienen in LinuxUser 02/2006   »   Ausgabe bestellen

Wordpress installieren und anpassen

Liebes Tagebuch...


Ein eigenes Blog zu betreiben ist keine Magie. Doch erst mit der richtigen Software im Hintergrund reizen Sie die komplexe Technik voll aus. Wordpress bietet alles, was das Bloggerherz begehrt.

Rolf Strathewerd

README

Wordpress lässt sich leicht installieren und setzt nur wenig an Ressourcen voraus. Mit Plug-ins erweitern Sie den Funktionsumfang; Permalinks sowie Trackbacks helfen, Blogs zu einem großen Netzwerk zusammenzufassen.

Das Web ist nicht mehr nur Anwendern vorbehalten, die HTML als zweite Muttersprache erlernt haben. In der Ära von Content-Management-Systemen publizieren Sie Inhalte, ohne sich allzu viel um die Technik kümmern zu müssen. Das trifft besonders auf Weblogs (kurz Blogs) zu, die sich neben der klassischen Anzeige im Webbrowser auch per RSS beziehen lassen.

Ein Weblog ohne die Hilfe einer guten Software zu schreiben und dabei alle modernen Zugangsmittel auszureizen, ist nicht nur mühsam. Es wäre auch derart langsam, dass gerade das Besondere an Blogs -- nämlich die Aktualität -- diesen Umständen zum Opfer fiele. Im Open-Source-Bereich gibt es jedoch eine große Auswahl an Werkzeugen -- von winzigen Shellskripten wie NanoBlogger [5] bis hin zu ausgewachsenen Vertretern der Gattung, wie Wordpress [1]. Bevor Sie sich an die Installation und Konfiguration von Wordpress begeben, sollten Sie noch ein wenig über die Hintergründe eines Blog-Systems wissen.

Atome

Die ersten Weblogs, die tatsächlich noch aus statischen HTML-Seiten bestanden, brachten für den Leser den entscheidenden Nachteil mit sich, dass er regelmäßig die verschiedenen Sites besuchen und auf Neuigkeiten kontrollieren musste. Die Einführung des XML-Formates RSS (je nach Version die Abkürzung für Rich Site Summary, RDF Site Summary oder Really Simple Syndication) hat dieses Problem gelöst. Durch die Benutzung von XML eignet sich der so aufbereitete Inhalt hervorragend für die Weiterverarbeitung durch andere Programme, so genannte Aggregatoren.

Die simpelste Form eines Aggregators ist ein RSS-Reader (oder auch Feed-Reader). Er fragt die verschiedenen Feeds ab, die der Benutzer abonniert hat, und zeigt sie in einheitlicher Form an. Das Abklappern der Sites und das Zusammensuchen der Neuigkeiten muss also niemand mehr von Hand erledigen, darum kümmert sich der Feed-Reader.

Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene RSS-Formate etabliert, in neuester Zeit gesellten sich auch noch die sogenannten Atom-Formate hinzu. Wer diese Formate einsetzen will, muss sie nicht im Detail verstehen, sondern lediglich darauf achten, dass die benutzen Programme mit ihnen umgehen.

Das eigene Blog

Aggregatoren stellen jedoch auch nur eine Zwischenstation dar, indem sie regelmäßig eine größere Anzahl von Feeds abrufen, nach bestimmten Kriterien die interessanten Nachrichten aussortieren und daraus wieder einen neuen Feed erzeugen. Die Sites, die daraus entstehen, heißen Planet und bilden wichtige Bausteine für die Bildung einer Community. planet.debian.org und planet.kde.org dürften zu den bekanntesten Planeten gehören. Aber auch planet.wordpress.org sollte nicht vergessen werden. Die passende Software dazu heißt -- wenig überraschend -- Planet Planet! [4].

Bevor sich die eigenen Postings nun auf die Reise zu fremden Planeten machen, müssen Sie sie erst einmal veröffentlichen. Wordpress hat gegenüber vielen anderen Lösungen den Vorteil, dass es mit den bei Hosting-Providern häufig angebotenen Softwarepaketen Apache, PHP (ab Version 4.1) und MySQL (ab Version 3.23.23) auskommt. Daneben bedienen Sie es auch noch sehr komfortabel, erweitern es anhand von Plugins und installieren es in wenigen Schritten.

Nach dem Download des aktuellen Quelltextarchivs von [1] entpacken Sie selbiges in ein Verzeichnis auf dem heimischen Rechner. Um die Installation und die Administration in Deutsch durchzuführen, bedarf es noch der deutschen Sprachdatei de_DE.mo. Sie finden sie unter [2] und legen sie in das neu zu erstellende Verzeichnis languages unterhalb von wp-include ab.

Server-Installation

Danach benennen Sie die Beispieldatei wp-config-sample.php in wp-config.php um, tragen dort den Datenbanknamen, Benutzernamen und dessen Passwort ein und aktivieren mit define ('WPLANG', 'de_DE'); die gerade installierten deutschen Sprachresourcen.

Der gesamte Baum des Installationsverzeichnisses landet nun im WWW-Wurzelverzeichnis auf dem Zielserver; die eigentliche Installation starten Sie mit dem Aufruf von http://IhrServer/wp-admin/install.php. Geht dabei alles glatt, legt Wordpress jetzt die notwendigen Tabellen in der MySQL-Datenbank an und fragt den Titel des Weblogs sowie die E-Mail-Adresse des Administrators ab. Zum Abschluss wird das zufällig generierte Passwort des Administrators angezeigt und zusätzlich als E-Mail an ihn verschickt.

Beiträge verfassen

Nun kann es losgehen: Loggen Sie sich ein, um Ihr erstes Posting zu verfassen. Das geschieht mit einem Klick auf Beitrag | Beitrag schreiben. Diese Seite, die sich übrigens auch komfortablerweise als Link in der Toolbar des Browsers ablegen lässt, hilft mit etwas Javascript bei der Eingabe der notwendigen HTML-Codes.

Damit Besucher den Überblick über die verschiedenen Themengebiete Ihres Tagebuchs behalten, empfiehlt es sich, unter Verwalten | Kategorien Namen für jedes Gebiet anzulegen und jeden Artikel in eine oder mehrere Kategorien einzuordnen. Kein Posting muss sofort auf die Menschheit losgelassen werden: Sie können es auch erst einmal zwischenspeichern, um es später -- gegebenenfalls durch ein Passwort geschützt -- auf die Site zu stellen.

Haben Sie den ersten Beitrag veröffentlicht, folgt auch gleich eine Überraschung: Auf den ersten Blick sieht zwar alles gut aus, aber bei genauerem Hinschauen erkennen Sie schnell, dass überall englische Begriffe umherschwirren. Denn die eben installierte Sprachdatei kümmert sich ausschließlich um die Administrationsoberfläche.

Die Präsentation des Blogs erledigen Themes, wobei das Standard-Theme nur Englisch beherrscht. Doch dank der hohen Flexibilität von Wordpress beheben Sie dieses Problem im Nullkommanichts.

Das Auge liest mit

Wordpress bildet in seinem Grundzustand bereits ein mächtiges System. Aber selbst die mächtigste Software lässt manchmal noch Wünsche offen. Um diese zu erfüllen, ohne das Grundsystem hoffnungslos zu überfrachten, haben die Entwickler eine Schnittstelle konzipiert, über die jeder Programmierer seine Erweiterungen andockt. Sie gibt vor, wie ein neues Outfit für das Blog (Theme) und Funktionserweiterungen (Plugin) implementiert sein müssen.

Die Installation eines Themes gestaltet sich unkompliziert. Laden Sie es herunter und kopieren Sie es in das Verzeichnis wp-content/themes. Danach findet sich das Theme unter Themes | Themes aufgelistet (Abbildung ((1))). Für das Standard-Theme von Wordpress 1.5.x namens Kubrick gibt es auf [2] ein bereits fertig eingedeutschtes Äquivalent, Kubrick_de.

((1)) Mit Themes ändern Sie ganz einfach das Gesicht Ihres Blogs. Haben Sie ein Theme installiert, aktivieren Sie es über die Weboberfläche.

Bei vielen anderen Themes müssen Sie die Übersetzungsarbeit selbst leisten. Ein Editor unter Themes | Theme-Editor unterstützt Sie dabei. Er listet alle Dateien auf, die zum Theme gehören, und Sie bearbeiten diese im integrierten Eingabefeld. Alternativ nutzen Sie Ihren Lieblingseditor.

Eine einfache Übersetzung gelingt so auch dem PHP-Laien. Ein paar HTML-Kenntnisse sind allerdings hilfreich. Sogar kleinere kosmetische Änderungen sind ohne unüberwindliche Schwierigkeiten möglich. Für die eigene Site hatte der Autor im Selbstversuch in einer guten Stunde das recht beliebte Connections-Theme [8] eingedeutscht und leicht abgeändert. Abbildung ((2)) zeigt das Ergebnis; unter [9] liegt das Theme als Zip-Archiv zum Download bereit.

((2)) Dank der Flexibilität von Wordpress baut jeder Anwender sein Tagebuch nach eigenem Gusto um. Der Autor dieses Artikels hat dazu das Connections-Theme etwas verändert.

Plug-ins

Die Installation von zusätzlichen Plugins läuft analog ab, das Zielverzeichnis nennt sich dann wp-content/plugins. Aber Vorsicht: Bei einigen wenigen Plugins müssen Sie noch ein paar Handgriffe erledigen, bevor diese einsatzbereit sind. Es empfiehlt sich also, immer die Hinweise des Autors zu lesen, bevor Sie loslegen.

In der Standardinstalltion bringt Wordpress bereits drei Plugins mit. Eines davon dient nur zur Demonstration; die beiden anderen, Markdown und Textile, erlauben es, die Postings statt mit HTML mit einem einfacheren Markup zu verfassen. Um einen Text hervorzuheben, benutzen Sie in Markdown beispielsweise das Sternchen (*hervorgehobener Text*).

Abgesehen von einigen Karteileichen auf [3] funktionieren fast alle Plugins in der Wordpress-Version 1.5. Die nützlichsten finden Sie im Kasten "Nützliche Plug-ins für Wordpress".

Bilder und sonstige Extras

Ein Bild sagt auch in einem Blog mehr als 1000 Worte. Über die Upload-Schnittstelle unter Upload laden Sie Bilder hoch lassen sie auf Wunsch gleich skalieren. Wesentlich eleganter erledigt diese Aufgabe aber das Plugin IImage Browser (siehe Kasten "Nützliche Plug-ins für Wordpress"), das mit erheblich mehr Features aufwartet als das nackte Wordpress.

Ebenso müssen Sie nicht zwingend ihre Postings direkt über Wordpress verfassen, denn wie andere Blogging-Systeme hat auch Wordpress eine offene Schnittstelle dafür. Auf diese Weise verfassen Sie Beiträge direkt auf Ihrem Rechner, etwa mit BloGTK [6], und veröffentlichen sie dann per Mausklick.

Wer lieber ohne Zusatz-Software auskommen möchte, schickt einfach eine E-Mail an Wordpress. Dazu richten Sie zunächst eine geheime E-Mail-Adresse ein und teilen diese Wordpress unter Optionen | Schreiben mit. Das Skript wp-mail.php kümmert sich auf dem Server darum, eingegangene E-Mails in Postings zu verwandeln. Um es nicht ständig von Hand aufzurufen, richten Sie am besten einen Cronjob ein oder benutzen das Plugin WP-Cron (siehe Kasten "Nützliche Plug-ins für Wordpress").

TIPP

Wenn Sie eine E-Mail-Adresse einrichten, die als Eingang für Beiträge dient, sollten Sie diese Adresse unbedingt geheim halten. Denn es gibt in Wordpress keinen Mechanismus, um den Absender zu überprüfen.

Spammer ausperren

Das Problem unerwünschter Beiträge kommt bei Blogs aus gleich drei Richtungen auf den Betreiber zu:

Wer die Kommentarfunktion in den Optionen aktiviert, bekommt früher oder später Besuch von Bots, die die Kommentarfunktion für Werbung missbrauchen. Von sich aus bietet Wordpress mehrere Möglichkeiten, darauf zu reagieren. Im einfachsten Fall zeigt es Einträge, die bestimmte Schlüsselworte enthalten, nicht an. Da sich Spammer jedoch beim Erfinden neuer Schreibweisen recht kreativ zeigen, schützt diese Funktion nur eingeschränkt. Zudem verhindern Sie unter Umständen auch sinnvolle Kommentare.

Am effektivsten schützen Sie sich vor Spam, indem Sie Kommentare moderieren. Wordpress informiert Sie dabei über jeden neuen Eintrag, den Sie dann explizit genehmigen oder löschen. Müllt Sie ein Bot völlig zu, haben Sie alternativ die Möglichkeit, nur angemeldeten Benutzern zu erlauben, Ihre Beiträge zu kommentieren. Das erhöht zwar die Hürde für Besucher, hält aber auch die Qualität des Blogs hoch, ohne ständig die Kommentare überprüfen zu müssen.

Eine weitere Spamschutzmaßnahme stellen die so genannten Captchas dar. Wer einen Kommentar verfasst, muss in ein zusätzliches Eingabefeld Buchstaben und Zahlen aus einer automatisch generierten, verzerrten Grafik eingeben. Dazu existieren zwar Wordpress-Plugins, aber der Beitrag unter [10] beweist, dass sich der Aufwand kaum lohnt.

Rechtliches

Seitdem einige Rechtsanwälte das Internet als Einnahmequelle entdeckt haben, gilt es bei der eigenen Präsenz den einen oder anderen Fallstrick zu vermeiden. Bei Blogs stellen die Kommentare den gefährlichsten juristischen Stolperstein dar. Haben Sie keine Authentifizierung aktiviert, steht es jedem Besucher offen, illegale Inhalte zu hinterlassen.

Diese müssen Sie laut Gesetz löschen. Allerdings sollten Sie Ihre Site dann nie aus den Augen lassen und am besten jeden Termin absagen und den nächsten Urlaub stornieren. Erlauben Sie Kommentare also nur im moderierten Modus -- oder ausschließlich angemeldeten Besuchern.

Meistens wollen Sie auch nicht, dass jeder Besucher einfach Ihre mühevoll verfassten Blog-Einträge stiehlt, damit sogar Geld verdient oder sie für Zwecke verwendet, die Sie nicht vorgesehen haben. Geben Sie also explizit an, ob und unter welchen Bedingungen Sie die Weiterverwendung Ihrer Texte gestatten. Hilfe dabei bieten die zusammenklickbaren Lizenzen der Creative Commons [7].

TIPP

Mit Wordpress bloggen Sie nicht nur allein, sondern betreuen auch ganze Communities. Dazu verfügt die Software über eine Userverwaltung. Jedem Benutzer räumen Sie unterschiedlich umfangreiche Rechte ein. User, die lediglich kommentieren dürfen, ordnen Sie dem Level 0 zu. Ab Level 1 darf gepostet werden, ab Level 6 darf ein Benutzer Bilder hochladen, und im höchsten Level mit der Nummer 9 stehen alle Administrationsmöglichkeiten offen. Darüber schwebt im Level 10 lediglich noch der Administrator -- es kann nur einen geben.

Blog-Community

Will ein Besucher auf eines Ihrer Postings verweisen, hat er auf den ersten Blick ein Problem: Wordpress stellt alle Inhalte dynamisch zusammen. Die Lösung heißt Permalinks. Das sind URLs, die auf eine Steuerseite von Wordpress verweisen, in die eine Identifizierung des Postings eingearbeitet ist. Das Standardformat der Permalinks können Sie zwar ändern, Sie sollten dabei aber eine einfache Struktur erhalten. Wer die URL per Hand eintippt, freut sich, damit nicht eine halbe Stunde zu verbringen.

Wer bloggt, besucht erfahrungsgemäß auch andere Blogs. Und gelegentlich möchte er sich zu etwas äußern, was er woanders gelesen hat; aber nicht in Form eines schlichten Kommentars, sondern als Posting im eigenen Tagebuch. Der Autor des originalen Postings weiß dann aber nicht, dass sich jemand mit seiner Veröffentlichung beschäftigt hat.

Auch dafür gibt es eine Lösung, die Trackback-Links (nicht zu verwechseln mit den Permalinks). Falls der Autor des besuchten Artikels einen solchen Link angegeben hat, geben Sie in Ihrer Wordpress-Instanz genau diesen Link in ein dafür vorgesehenes Feld ein. Sobald Sie nun Ihr Posting veröffentlichen, besucht Wordpress über den Trackback-Link das andere System und teilt diesem mit, dass ein Artikel zur Verfügung steht, der Bezug auf einen dieses Systems nimmt.

Nun hat die Gegenseite die Möglichkeit, auch auf Ihr Posting zu verweisen. Das klingt zwar ein wenig kompliziert, die Handhabung gestaltet sich jedoch sehr einfach und führt zu einer guten inhaltlichen Vernetzung. Diese Vernetzung lässt sich aber noch weiter treiben. Über das Plugin FeedWordPress zapfen Sie, genau wie bei dem Aggregator Planet Planet! fremde Blogs an, und stellen Sie als Content auf der eigenen Site dar. Wer das tut, sollte der Höflichkeit halber aber den Angezapften vorher um Erlaubnis bitten. (mwe/jlu)

TIPP

Das Wichtigste an einem Blog ist zuallererst der Inhalt. Ist der nicht für die Zielgruppe -- egal wie klein -- interessant, wird das Blog nicht gelesen und hat sein Ziel verfehlt. Da hilft auch die schönste Technik nichts mehr.

Nützliche Plug-ins für Wordpress

WP-DB-Backup: Regelmäßige Datensicherungen gehören zu den wichtigsten Pflichten des Administrators. Wer dazu nicht MySQL direkt oder phpMyAdmin benutzen kann oder will, hat mit diesem Plugin eine gute Alternative. http://www.skippy.net/blog/category/wordpress/plugins/wp-db-backup/

IImage Browser: Mit Wordpress laden Sie zwar auch Bilder hoch, aber danach sind sie von der Administrationsoberfläche verschwunden. Mit diesem Tool lassen sie sich nicht nur hervorragend verwalten, sondern es erzeugt auch noch automatisch ein Thumbnail und bindet es ein. http://fredfred.net/skriker/index.php/iimage-browser

WYSI-Wordpress: Auch ganz ohne HTML-Kentnisse lassen sich mit diesem Plugin Postings online verfassen (Abbildung ((3))). Mit WYSI-Wordpress wird Wordpress zu einem WYSIWYG-Editor ("What You See Is What You Get"). Sogar die Verwaltung von Bildern ist mit einer eigenen Version von IImage-Browser realisiert. Im Prinzip lässt dieses Plugin auch ergänzend die direkte Deitierung der HTML-Tags zu, in der Praxis knirscht es dabei aber etwas. http://mudbomb.com/archives/2005/02/02/wysiwyg-plugin-for-wordpress/

((3)) Mit dem WYSI-Wordpress-Plugin editieren Sie Ihre Postings im WYSIWYG-Modus. Oberfläche und Funktionen gleichen der eines ausgewachsenen Editors.

Multi-Topic Icon: Ein kleines Plugin, das neben den Postings Icons für die Kategorien darstellt, in die es einsortiert wurde: Sieht nett aus und erhöht die Übersichtlichkeit. http://www.khertz.net/multi-topic-icon/?lp_lang_view=en

WP-Cron: Für zeitgesteuert Aufgaben zeichnet unter Linux üblicherweise ein Eintrag in der Crontab verantwortlich. Wer diese Möglichkeit nicht hat, aber dennoch etwa automatisch Datensicherungen durchführen will, benutzt WP-Cron. Das Plugin verwaltet Aufgaben, die regelmäßig zu bestimmten Zeiten starten. Da es aber keinen Zugriff auf die Zeitsteuerung im Betriebssystem hat, behilft es sich der Seitenaufrufe durch Benutzer. Jedesmal, wenn Wordpress eine Seite für einen Besucher zusammenstellt, prüft dieses Plugin die abzuarbeitende Liste. Falls also genug Besucher kommen, werden auch alle Jobs pünktlich erledigt. http://www.skippy.net/blog/category/wordpress/plugins/wp-cron/

FeedWordPress: Ein Aggregator für Wordpress, der fremde Postings in das eigene Blog einbindet. http://projects.radgeek.com/feedwordpress

Identify External Links: Ein Filter, der automatisch alle Hyperlinks erkennt, die auf andere Sites verweisen. Sie erhalten eine eigene CSS-Klasse und lassen sich so besonders hervorheben. http://txfx.net/code/wordpress/identify-external-links/

EmailShroud: Schützt alle in den Blogs auftauchenden Email-Adressen davor, von Spammern eingesammelt zu werden. http://www.somethinkodd.com/oddthinking/emailshroud-wordpress-plugin/

User Online: Dieses Plugin gibt eine Antwort auf die Frage "Wer -- außer mir -- schaut sich gerade dieses Blog an?" http://www.lesterchan.net/portfolio/programming.php

Code Viewer: Ein einfaches Plugin, um externe Quelltexte darzustellen. Zu diesem Thema git es noch einige andere, aber wesentlich umfangreichere Plugins. http://elasticdog.com/2004/09/code-viewer/

StatTraq: Wem die Statistiken seines Webservers noch nicht reichen, der wertet mit Hilfe von StatTraq sein Blog noch detaillierter aus. http://randypeterman.com/StatTraq/index.php

Der Autor

Rolf Strathewerd ist amtlich beglaubigter Philosoph, der seine Brötchen mit Web-Entwicklung verdient. Er bloggt auch seit einiger Zeit selbst [9].

Infos
[1] Wordpress: http://www.wordpress.org
[2] Deutsche Wordpress-Seiten: http://www.wordpress.de
[3] Wordpress-Plugins: http://www.wp-plugins.net
[4] Planet Planet!: planetplanet.org
[5] NanoBlogger: http://nanoblogger.sourceforge.net
[6] BloGTK: http://blogtk.sourceforge.net
[7] Creative Commons: http://creativecommons.org
[8] Connections-Theme: http://www.vanillamist.com/blog/
[9] Deutsches Connections-Theme: http://www.scaldra.net
[10] Captcha-Decoder: http://sam.zoy.org/pwntcha/

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